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Schon seit den 1950er Jahren bildeten sich in Bayern auf kommunaler und regionaler Ebene Wählergemeinschaften, die als Alternative zu den etablierten Parteien mit eigenen, unabhängigen Kandidaten bei Kommunalwahlen antraten. Diese parteifreien Wählergemeinschaften betätigen sich in Bayern seit Jahrzehnten höchst erfolgreich in der Kommunalpolitik: Knapp 40 Prozent aller Gemeinde- und Stadträte sind parteifrei und jeder dritte Bürgermeister ist ein "Freier".


Landesverband (Landesverband Bayern der freien und unabhängigen Wählergemeinschaften e.V.)

1978 wurde der "Landesverband Bayern der freien und unabhängigen Wählergemeinschaften e.V. (FW Landesverband Bayern)" als Dachverband der parteiunabhängigen Wählervereinigungen gegründet. Der Landesverband hat als Mitglieder daher nur Orts- und Kreisverbände und keine natürlichen Personen. Mitglieder des Landesverbandes sind gegenwärtig rund 870 Orts- und Kreisverbände.

Organigramm Landesverband

Landesvereinigung (Landesvereinigung FREIE WÄHLER Bayern e.V.)

Nach der Entscheidung der Freien Wähler, sich 1998 erstmals an der bayerischen Landtagswahl zu beteiligen, wurde die organisierte Wählergruppe "FW FREIE WÄHLER Bayern e.V." (FW-Wählergruppe) gegründet. Seit Ende 2011 heißt die ehemalige Wählergruppe "Landesvereinigung FREIE WÄHLER Bayern e.V.". Um den Wahlgesetzen zu entsprechen, gehören diesem Verein nur natürliche Personen als Mitglieder an. Die Landesvereinigung untergliedert sich in Bezirks- und Kreisvereinigungen.


Bei der Landtagswahl 2008 zogen die Freien Wähler schließlich mit 10,2 % der Wählerstimmen und 21 Mandaten in den Landtag ein und bildeten dort nach CSU und SPD die drittstärkste Kraft. Bei der Landtagswahl 2013 verteidigten die Freien Wähler mit 9,0 % der Wählerstimmen und 19 Mandaten den dritten Platz. Die Freien Wähler sind damit im Bayerischen Landtag die ausgleichende und stabile Kraft der bürgerlichen Mitte. Auch in den Bezirkstagen sind die Freien Wähler bayernweit vertreten. Bei der Bezirkstagswahl 2013 errangen sie 21 Mandate.

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